Kühlboxen im Test

Hallo!

Auf dieser Seite findest du ehrliche Test- und Erfahrungsberichte zu Kühlboxen und deren Zubehör. Was genau interessiert dich?

Ich möchte dir bei deiner Entscheidung helfen und wichtige Aspekte beim Kauf einer Kühlbox erläutern. Diese findest du unterhalb der nachfolgenden Kaufberatung.

Kaufberatung

Füllvolumen:

Warmhaltefunktion:

Mögliche Verwendung im Auto:

Die verschiedenen Kühlbox-Modelle

Es gibt verschiedene Arten von Kühlboxen, die für bestimmte Situationen und Bedingungen gedacht sind und sich nicht nur von ihrer Kühltechnik her, sondern auch in ihrem Preis unterscheiden.

Überblick über die verschiedenen Kühlbox-Arten

  • Passive Kühlboxen
  • Thermoelektrische Kühlboxen
  • Absorber Kühlboxen
  • Kompressor Kühlboxen

Zuerst zu erwähnen sind die Passiven Kühlboxen, die mit Kühlakkus oder schlicht mit Eiswürfeln betrieben werden und über ein paar Stunden eine ausreichende Kühlung bieten. In einer solchen Kühlbox ist keine Elektrik verbaut.

Geht man einen Schritt weiter, trifft man auf Elektrische Kühlboxen. Diese können mithilfe eines eingebauten Peltier-Elements das eingelegte Kühlgut in der Regel bis zu 20 Grad unterhalb der Umgebungstemperatur kühl halten. Einige wenige Modelle schaffen es auch auf bis zu 30 Grad.

Ganz an der Spitze stehen solche Modelle, die sich nicht nur durch die teure Technik, sondern vor allem durch die gute Verarbeitungsqualität auszeichnen. Sie sind vergleichsweise schwer, sehr robust, hochisolierend und auf den Standbetrieb ausgelegt (siehe Absorber- bzw.  Kompressor Kühlboxen).

Absorber Kühlboxen sind von der Kühlleistung her vergleichbar mit Thermoelektrischen Kühlboxen, aber durch das höhere Füllvolumen mit einem entsprechend höheren Gewicht auf den Standbetrieb ausgelegt. Solche Kühlboxen sind vor allem bei Campern beliebt, weil neben dem Betrieb über 12 V oder 230 V dieser auch mit Gas möglich ist.

Ganz an der Spitze stehen Kompressor Kühlboxen, die wie ein herkömmlicher Kühlschrank mit einer Kompressionskältemaschine arbeiten. Es sind Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt möglich. Die verbaute Technik und das hohe Volumen sorgen auch hier dafür, dass diese Kühlboxen auf den Standbetrieb ausgelegt sind. Hochwertige Modelle kosten einige hundert Euro.

Die Kriterien beim Kühlbox Test

1.Verarbeitung

Bei der Anschaffung einer Kühlbox wird ein besonderer Wert auf die langfristige Nutzbarkeit gelegt. Die meisten Nutzer verwenden eine solche nur wenige Male im Jahr und haben keine Probleme mit einem pfleglichen Umgang.

Die Integrität der Teile wie Griffe, Halterungen, Scharniere und Deckel spielt eine bedeutende Rolle und konnte sich in unserem Kühlbox-Test nicht bei jedem Modell als optimal herausstellen.

Pauschal kann man sagen: je günstiger eine Kühlbox, auf desto mehr hochwertige Features wurde verzichtet. Das resultiert in minderwertigen Griffen, schwachen Isolierungen oder einer fehleranfälligen Technik.

2.Bedienbarkeit/Anwenderfreundlichkeit

Nicht unerwähnt bleiben darf die Benutzerfreundlichkeit, die bei einer regelmäßigen Verwendung eine große Rolle spielt. Wie sind die Griffe verarbeitet? Wie komfortabel lässt sich die Kühlbox transportieren? Mit welchen Hilfsmitteln lässt sich die einzulegende Ware möglichst schonend positionieren? Wie gut lassen sich die Kabel verstauen?

Diese und weitere Fragen gilt es sich vor dem Kauf einer Kühlbox zu stellen, um beim x-maligen Öffnen, Schließen, Packen und Entpacken eine möglichst einfache und komfortable Bedienbarkeit zu haben.

Dazu zählt auch die Länge der mitgelieferten Kabel. Die Kabellange variiert von Kühlbox zu Kühlbox und kann ein wichtiger Faktor sein, zum Beispiel beim Betrieb im Auto.

3.Kühlleistung

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Kühlleistung. Während die Thermolektrischen Kühlboxen es in der Regel auf bis zu 20 Grad unterhalb der Umgebungstemperatur schaffen und auch Absorber Kühlboxen von dieser abhängig sind, jedoch noch ein wenig effizienter sind, können die Kompressor Kühlboxen völlig unabhängig von der Umgebungstemperatur kühlen und so eine erstaunliche Kühlleistung erbringen, die mit der eines Kühlschrankes vergleichbar ist.

Wer eine Kühlbox für den mobilen Betrieb sucht, wird sich für eine Thermoelektrische Kühlbox entscheiden, da Absorber- und Kompressor Kühlboxen auf den Standbetrieb ausgelegt sind. Für gelegentliche Tagesausflüge ist auch eine Passive Kühlbox mit guter Isolierung völlig ausreichend. Das eingelegte Kühlgut bleibt auch mit Kühlakkus einen Tag oder länger kühl.

4.Größe/Stauraum

Eines der ersten Dinge, um die Auswahl einzugrenzen, ist in jedem Fall die Größe des Stauraums, die zu berücksichtigen ist. Diese entscheidet darüber, wie lange man um den Supermarkt einen Bogen machen kann, wie lange die Kälte gehalten werden kann und natürlich auch wie komfortabel sie zu transportieren ist.

Während sich die kleinen Modelle mit unter 25 Liter Fassungsvermögen für höchstens zwei Personen und eine eintägige Nutzung eignen, können die mittelgroßen Modelle mit 25-50 Liter schon Lebensmittel für mehrere Personen über ein Wochenende fassen.

Modelle mit einer Kapazität ab 50 Liter bieten dann auch einer ganzen Familie für ein Camping-Wochenende genug Stauraum.

Fragen, die du dir vor dem Kauf einer Kühlbox stellen musst

„Wo soll meine Kühlbox zum Einsatz kommen?“

Wichtig ist diese Überlegung in der Hinsicht, als dass die Absorber- und Thermoelektrischen Kühlboxen abhängig von der Umgebungstemperatur arbeiten und zumeist bis 20° C, höchstens jedoch 30° C unterhalb der Umgebungstemperatur kühlen können.

Plant man einen Urlaub in einem Urlaubsland, in dem es im Sommer schon einmal über 40° C werden kann, muss man sich darauf einstellen, dass ein Modell der zuvor genannten Kühlbox-Arten keine zufriedenstellende Kühlleistung mehr bieten kann. In diesem Fall lohnt sich dann eine Kompressor Kühlbox, die unabhängig von der Umgebungstemperatur kühlt.

„Wie groß soll die Kühlbox sein?“

Die Größe einer Kühlbox steht im direkten Verhältnis ihrem Gewicht und ihrem Energiebedarf. Daher sollte man sich vor dem Kauf einer Kühlbox überlegen, wann diese zumeist zum Einsatz kommt. Sind es lediglich vereinzelte Ausflüge an den Baggersee im Sommer, bei denen das Bier und Grillfleisch kühl gehalten werden sollen, so wird eine 25-Liter-Kompaktlösung völlig ausreichen.

Geht es jedoch mit der ganzen Familie in den Camping-Urlaub, so ist eine Kühlbox mit dem doppelten Volumen empfehlenswert. Typisch für die verschiedenen Kühlbox-Arten sind folgende Volumina:

Passive Kühlbox: 20 Liter | Thermolektrische Kühlbox: 30 l | Absorber Kühlbox: 40 l | Kompressor Kühlbox: 50 l

„Welche Energieart wird benötigt?“

Soll die Kühlbox lediglich im Auto betrieben werden? Dann reicht eine solche, die mit einem 12V/24V-Anschluss ausgestattet ist. Wenn ein variabler Betrieb möglich sein soll, dann muss eine Kühlbox mit einem zusätzlich 230 V-Anschluss ausgestattet sein. Auch hier weisen die verschiedenen Kühlbox-Arten unterschiedliche Eigenschaften auf, wobei sich dies auch oft von Modell zu Modell unterscheidet.

Generell kann man an folgenden Fakten festhalten:

  • Thermoelektrische Kühlbox: 12 V | 230V
  • Absorber Kühlbox: 12 V | 230 V | Gas
  • Kompressor Kühlbox: 12 V | 24 V | 100-240 V

„Spielt die Geräuschentwicklung eine Rolle?“

Abhängig von der Art der Verwendung spielt auch die Lautstärke eine wichtige Rolle. Soll eine Kühlbox lediglich auf längeren Autofahrten oder tagsüber am Baggersee gekühlte Getränke und Essen bereitstellen, so muss man sich diese Frage nicht zwingend stellen.

Soll diese jedoch im Zuge eines Campingurlaubes im Vorzelt oder gar in unmittelbarer Nähe zum Schlafplatz aufbewahrt werden, spielt eine möglichst geringe Geräuschentwicklung eine wichtige Rolle. An dieser Stelle ist eine Absorber Kühlbox die beste Wahl, denn eine solche arbeitet komplett geräuschlos.

  • Thermoelektrische Kühlbox: Durchgehendes Lüftergeräusch
  • Absorber Kühlbox: Komplett geräuschlos
  • Kompressor Kühlbox: Zeitweiligige Geräusche des Kompressors

Auch bei einer Kompressor Kühlbox hält sich die Geräuschentwicklung im Rahmen. Hat eine solche die vorgegebene Temperatur erreicht, so schaltet sie sich ab und springt erst wieder an, wenn die eingstellte Temperatur nicht mehr gehalten werden kann.

Unser Tipp: Vor dem Schlafengehen auf knapp über null Grad herunterkühlen, Kühlakkus hereinlegen und das Thermostat daraufhin auf etwa zehn Grad einstellen. So wird sie in den nächsten Stunden sicherlich nicht anspringen, die eingelegte Ware bleibt jedoch bis zum nächsten Morgen gekühlt.

Testsieger: Severin KB 2922